Für Reifenwechsel und Co.

FÖRCH-Tipps zu Drehmomentschlüsseln

05.10.2009

Der Reifenwechsel gehört zu den wenigen Arbeiten am modernen Auto, die sich Fahrer noch selbst zutrauen: Dabei handelt es sich hier um einen sicherheitsrelevanten Bereich! Und den überlässt man am besten der Werkstatt oder begegnet ihm mit dem richtigen Werkzeug – sprich einem Drehmomentschlüssel. Als Partner und Ausrüster des Profi-Handwerks weiß FÖRCH, worauf es bei Kauf, Anwendung und Wartung des praktischen Utensils ankommt.

Wer sich mit dem Thema Radwechsel beschäftigt, erkennt schnell, dass ein normaler Kreuz‐ oder Hebelschlüssel nur ein Notbehelf sein kann: Denn es ist wichtig, dass die Befestigungsschrauben mit einem definierten Wert angezogen werden, und den schüttelt niemand einfach aus dem Handgelenk. Wird zu zaghaft zugepackt, kann sich das Rad im Extremfall während der Fahrt lösen. „Grobiane“ hingegen beschädigen schnell Felge, Bolzen und Befestigungslöcher. Der Tipp von FÖRCH: Nur der Einsatz eines verstellbaren Drehmomentschlüssels garantiert einen sicheren Sitz. In der Regel liegt das Anzugmoment abhängig von Fahrzeugtyp, Felgengröße und Bauart (Stahl‐ oder Aluminium‐ Räder) zwischen 40 und 150 Nm. Auskunft gibt die Betriebsanleitung des Fahrzeugs.

Beim Kauf eines Drehmomentschlüssels sollten Hobby‐Schrauber darauf achten, dass er das erforderliche Nm‐Spektrum sowohl für die Sommer‐ als auch die Winterräder abdeckt. Wer nur alle halbe Jahre einen Satz Räder wechselt, kann problemlos zu einer einfachen und günstigen mechanischen Variante des Drehmomentschlüssels greifen, meint FÖRCH. Die so genannten „auslösenden Typen“ machen ein Knackgeräusch, sobald das eingestellte Drehmoment erreicht ist oder sie zeigen einen farbigen Indikator. Die luxuriöseren „Anzeigedrehmomentschlüssel“ stellen den aktuellen Nm‐Wert auf einer analogen oder digitalen Skala dar und glänzen durch besondere Genauigkeit. Teure Varianten für den Profibedarf lassen sich zudem eichen. Doch egal, für welchen Drehmomentschlüssel man sich entscheidet, ausreichend solide sollte er sein. FÖRCH bietet daher nur qualitätsgeprüfte Ausrüstung im Direktvertrieb für den Berufshandwerker an. Das Unternehmen weiß jedoch, dass Billiganbieter über Baumärkte und Schnäppchenläden immer wieder versuchen, Werkzeug in den Markt zu drücken, das keinerlei Qualitätsstandards genügt. Oft werden sogar TÜV‐Siegel gefälscht. Doch selbst der robusteste Drehmomentschlüssel erfordert Aufmerksamkeit: Da es sich um ein „Messwerkzeug“ handelt, empfiehlt FÖRCH die Lagerung im entspannten Zustand – sonst wird die Feder überdehnt.